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AGB's

 

 

Allgemeine Geschäfts­bedingungen 

Digitalagentur web38.design

Teil 1 – Allgemeine Bestimmungen

1.1 All­ge­mei­nes

1.1.1 Der Auf­trag­neh­mer bie­tet dem Kun­den ver­schie­de­ne Agen­tur­leis­tun­gen an. Der spe­zi­fi­sche Leis­tungs­um­fang ist Gegen­stand von Indi­vi­du­al­ver­ein­ba­run­gen zwi­schen dem Auf­trag­neh­mer und dem Kun­den.

1.1.2 Der Auf­trag­neh­mer schließt kei­ne Ver­trä­ge mit Ver­brau­chern bzw. Pri­vat­per­so­nen.

1.1.3 Der Auf­trag­neh­mer ist berech­tigt, in eige­nem Namen und auf eige­ne Rech­nung die erfor­der­li­chen Leis­tun­gen an Sub­un­ter­neh­mer zu ver­ge­ben, die ihrer­seits eben­falls Sub­un­ter­neh­mer ein­set­zen dür­fen. Der Auf­trag­neh­mer bleibt hier­bei vor­be­halt­lich abwei­chen­der Ver­ein­ba­run­gen allei­ni­ger Ver­trags­part­ner des Kun­den. Der Ein­satz von Sub­un­ter­neh­mern erfolgt nicht, sofern für den Auf­trag­neh­mer ersicht­lich ist, dass deren Ein­satz berech­tig­ten Inter­es­sen des Kun­den zuwi­der­läuft.

1.1.4 Soweit neben die­sen AGB wei­te­re Ver­trags­do­ku­men­te in Text- oder Schrift­form Ver­trags­be­stand­teil gewor­den sind, gehen die Rege­lun­gen die­ser wei­te­ren Ver­trags­do­ku­men­te im Wider­spruchs­fal­le den vor­lie­gen­den AGB vor.

1.1.5 Von die­sen Geschäfts­be­din­gun­gen abwei­chen­de AGB, die durch den Kun­den ver­wen­det wer­den, erkennt der Auf­trag­neh­mer – vor­be­halt­lich einer aus­drück­li­chen Zustim­mung – nicht an.

1.2 Mit­wir­kungs­pflich­ten des Kun­den

1.2.1 Sofern der Kun­de dem Auf­trag­neh­mer Tex­te, Bil­der oder sons­ti­ge Inhal­te zur Erfül­lung der in Auf­trag gege­ben Leis­tun­gen zur Ver­fü­gung stellt, hat er dafür zu sor­gen, dass die­se Inhal­te nicht gegen die Rech­te Drit­ter (z. B. Urhe­ber­rech­te, Mar­ken­recht etc.) oder sons­ti­ge Rechts­nor­men ver­sto­ßen. Es wird in die­sem Zusam­men­hang dar­auf hin­ge­wie­sen, dass der Auf­trag­neh­mer von Rechts wegen nicht berech­tigt ist, Rechts­be­ra­tungs­leis­tun­gen gegen­über dem Kun­den zu erbrin­gen. Der Auf­trag­neh­mer ist vor allem nicht ver­pflich­tet und recht­lich nicht in der Lage, das Geschäfts­mo­dell des Kun­den und/oder die vom Kun­den selbst erstell­ten oder erwor­be­nen Wer­ke (Lay­outs, Gra­fi­ken, Tex­te etc.) auf ihre Ver­ein­bar­keit mit dem gel­ten­den Recht zu prü­fen. Der Auf­trag­neh­mer wird ins­be­son­de­re kei­ne Mar­ken­re­cher­chen oder sons­ti­ge Schutz­rechts­kol­li­si­ons­prü­fun­gen in Bezug auf die vom Kun­den zur Ver­fü­gung gestell­ten Wer­ke vor­neh­men. Soweit der Kun­de bestimm­te Wei­sun­gen bzgl. des her­zu­stel­len­den Werks erteilt, haf­tet er hier­für selbst.

1.2.2 Der Kun­de ist ver­pflich­tet, die von ihm zum Zwe­cke der Auf­trags­er­fül­lung zur Ver­fü­gung zu stel­len­den Infor­ma­tio­nen, Daten, Wer­ke (z. B. die Daten für das Impres­sum, Gra­fi­ken, Logos etc.) und Zugän­ge voll­stän­dig und kor­rekt mit­zu­tei­len. Er hat fer­ner dafür Sor­ge zu tra­gen, dass die von ihm erteil­ten Wei­sun­gen mit dem gel­ten­den Recht in Ein­klang ste­hen.

1.2.3 Der Kun­de ist – vor­be­halt­lich abwei­chen­der Indi­vi­du­al­ver­ein­ba­run­gen – für die Beschaf­fung des Mate­ri­als zur Erbrin­gung der Agen­tur­leis­tun­gen (z. B. Gra­fi­ken, Vide­os) selbst ver­ant­wort­lich und stellt die­se dem Auf­trag­neh­mer recht­zei­tig zur Ver­fü­gung. Stellt der Kun­de die­se nicht zur Ver­fü­gung und macht er auch kei­ne wei­ter­ge­hen­den Vor­ga­ben, so kann der Auf­trag­neh­mer nach eige­ner Wahl unter Beach­tung der urhe­ber­recht­li­chen Kenn­zeich­nungs­vor­ga­ben Bild­ma­te­ri­al gän­gi­ger Anbie­ter (z. B. Stock­fo­to- Dienst­leis­ter) ver­wen­den oder die ent­spre­chen­den Tei­le der Web­sei­te mit einem Platz­hal­ter ver­se­hen.

1.2.4 Sofern für ein­zel­ne Auf­trags­be­stand­tei­le der Abschluss eines Auf­trags­ver­ar­bei­tungs­ver­trags nach Art. 28 DSGVO erfor­der­lich ist, ver­pflich­ten sich bei­de Ver­trags­par­tei­en, einen sol­chen – vom Auf­trag­neh­mer zu stel­len­den – Ver­trag vor Beginn der Leis­tungs­er­brin­gung abzu­schlie­ßen.

1.2.5 Für Ver­zö­ge­run­gen und Ver­spä­tun­gen bei der Umset­zung von Pro­jek­ten, die durch eine ver­spä­te­te (not­wen­di­ge) Mit- bzw. Zuar­beit des Kun­den ent­ste­hen, ist der Auf­trag­neh­mer gegen­über dem Kun­den in kei­ner­lei Hin­sicht ver­ant­wort­lich; die Vor­schrif­ten unter der Über­schrift „Haftung/Freistellung“ blei­ben hier­von unbe­rührt.

1.2.6 Kommt der Kun­de sei­nen Mit­wir­kungs­pflich­ten aus die­ser Zif­fer nicht nach, kann der Auf­trag­neh­mer dem Kun­den den hier­durch ent­ste­hen­den Zusatz­auf­wand (z. B. Kos­ten für Stock­fo­tos und Zeit­auf­wand für deren Suche) in Rech­nung stel­len.

Teil 2 – Onlineauftritte und Technik

2.1 Web­sei­ten- und Sho­p­er­stel­lung (agil)

2.1.1 Sofern kei­ne abwei­chen­den Indi­vi­du­al­ver­ein­ba­run­gen getrof­fen wur­den, erfolgt die Erstel­lung von neu­en oder die Erwei­te­rung bestehen­der Webseiten/Shops oder Web-/Shop­kom­po­nen­ten (nach­fol­gend „Web­sei­ten­er­stel­lung“) auf Grund­la­ge agi­ler Metho­den. Die übri­gen Rege­lun­gen die­ser AGB blei­ben unbe­rührt.

2.1.2 Gegen­stand von Web­sei­ten-Erstel­lungs­ver­trä­gen zwi­schen dem Auf­trag­neh­mer und dem Kun­den ist grund­sätz­lich die Ent­wick­lung neu­er Web­sei­ten oder die Erwei­te­rung bestehen­der Web­sei­ten (z. B. Ein­bin­den neu­er Schnitt­stel­len oder Pro­gram­mie­rung neu­er Online-Anwen­dun­gen) unter Beach­tung der tech­ni­schen und/oder gestal­te­ri­schen Vor­ga­ben des Kun­den. Zwi­schen den Par­tei­en geschlos­se­ne Web­sei­ten-Erstel­lungs­ver­trä­ge sind Werk­ver­trä­ge im Sin­ne von §§ 631 ff. BGB.

2.1.3 Die im Ein­zel­nen ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen erge­ben sich aus dem zwi­schen dem Auf­trag­neh­mer und dem Kun­den indi­vi­du­ell abge­schlos­se­nen Ver­trag. Hier­zu stellt der Kun­de beim Auf­trag­neh­mer zunächst eine Anfra­ge mit einer mög­lichst genau­en Beschrei­bung der von ihm gewünsch­ten Web­sei­ten-Inhal­te (gestal­te­ri­sche Inhal­te wie Bil­der, Lay­outs, Logos, Schrif­ten u. Ä. sind vor­be­halt­lich abwei­chen­der Ver­ein­ba­run­gen vom Kun­den fest­zu­le­gen und zur Ver­fü­gung zu stel­len). Die­se Anfra­ge stellt eine Auf­for­de­rung zur Abga­be eines Ange­bots durch den Auf­trag­neh­mer dar. Der Auf­trag­neh­mer wird die in der Anfra­ge beschrie­be­nen Vor­stel­lun­gen des Kun­den nach bes­tem Wis­sen und Gewis­sen auf Voll­stän­dig­keit, Eig­nung (mit Aus­nah­me der recht­li­chen Eig­nung, ins­be­son­de­re hin­sicht­lich der Rech­te von Drit­ten), Ein­deu­tig­keit, Rea­li­sier­bar­keit und Wider­spruchs­frei­heit prü­fen und auf Grund­la­ge der aus der Kun­den­an­fra­ge her­vor­ge­hen­den Wün­sche ein Ange­bot erstel­len. Erst durch die Annah­me des Ange­bots durch den Kun­den kommt ein Ver­trag zwi­schen dem Auf­trag­neh­mer und dem Kun­den zustan­de.

2.1.4 Der Kun­de kann jeder­zeit Kun­den­wün­sche ein­brin­gen, soweit die­se durch den ursprüng­lich ver­ein­bar­ten Leis­tungs­um­fang gedeckt sind. Der­ar­ti­ge Anpas­sun­gen wer­den Bestand­teil des ursprüng­li­chen Ver­trags, wenn bei­de Ver­trags­par­tei­en in Text­form (z. B. per E‑Mail) zustim­men. Im Übri­gen ist der Auf­trag­neh­mer nur zur Her­stel­lung der im Ver­trag auf­ge­lis­te­ten Funktionen/Positionen bzw. zur Erbrin­gung der ver­ein­bar­ten Dienst­leis­tung ver­pflich­tet. Dar­über­hin­aus­ge­hen­de Leis­tun­gen müs­sen geson­dert ver­ein­bart und ver­gü­tet wer­den.

2.1.5 Sobald die Web­sei­te fer­tig­ge­stellt wur­de, wird der Auf­trag­neh­mer den Kun­den zur Abnah­me der Web­sei­te auf­for­dern.

2.1.6 Vor­aus­set­zung für die Tätig­keit des Auf­trag­neh­mers ist, dass sämt­li­che vom Kun­den zu stel­len­den und für die Umset­zung des Pro­jekts erfor­der­li­chen Daten (z. B. Tex­te, Vor­la­gen, Gra­fi­ken, Schrif­ten) und/oder Sys­tem­um­ge­bun­gen dem Auf­trag­neh­mer recht­zei­tig und in geeig­ne­ter Form zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Für Ver­zö­ge­run­gen und Ver­spä­tun­gen bei der Umset­zung von Pro­jek­ten, die durch eine ver­spä­te­te (not­wen­di­ge) Mit- bzw. Zuar­beit des Kun­den ent­ste­hen, ist der Auf­trag­neh­mer gegen­über dem Kun­den in kei­ner­lei Hin­sicht ver­ant­wort­lich.

2.1.7 Die Prü­fung oder Beschaf­fung von Rech­ten, die Beschaf­fung und/oder Ein­bin­dung von Plug­ins und/oder Tools (z. B. Sta­tis­tik) oder Zer­ti­fi­ka­ten (z. B. SSL/TLS) sind vom Auf­trag­neh­mer nur dann geschul­det, soweit dies indi­vi­du­al­ver­trag­lich aus­drück­lich ver­ein­bart ist. Ein Anspruch auf die Her­aus­ga­be von Gra­fi­ken, Quell­codes, (Entwicklungs-)Dokumentationen, Hand­bü­chern und sons­ti­ger Zusatz­do­ku­men­ta­ti­on besteht – vor­be­halt­lich abwei­chen­der aus­drück­li­cher Indi­vi­du­al­ver­ein­ba­run­gen – nicht.

2.1.8 Soweit nicht anders ver­ein­bart, sind die erstell­ten Web­sei­ten für die Brow­ser Chro­me, Safa­ri, Fire­fox und Edge in ihrer jeweils aktu­el­len Fas­sung opti­miert (jeweils die letz­ten zwei Ver­sio­nen des Brow­sers). Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) wird nur geschul­det, wenn sie aus­drück­lich ver­ein­bart wur­de.

2.1.9 Der Auf­trag­neh­mer ist nicht berech­tigt und nicht ver­pflich­tet, den Kun­den zu wettbewerbs‑, verbraucher‑, kenn­zeich­nungs- oder sons­ti­gen recht­li­chen Fra­gen im Sin­ne des Rechts­dienst­leis­tungs­ge­set­zes zu bera­ten. Es obliegt daher dem Kun­den, sich über die für sei­nen Shop gel­ten­den wettbewerbs‑, ver­brau­cher- oder kenn­zeich­nungs­recht­li­chen Bestim­mun­gen zu infor­mie­ren und den Shop gege­be­nen­falls durch einen spe­zia­li­sier­ten Rechts­an­walt prü­fen zu las­sen.

2.1.10 Nach Fer­tig­stel­lung der Web­sei­ten und/oder ein­zel­ner Tei­le hier­von kann der Auf­trag­neh­mer dem Kun­den War­tungs- und Pfle­ge­leis­tun­gen in Bezug auf die Web­sei­ten anbie­ten. Jedoch ist weder der Auf­trag­neh­mer zu einem sol­chen Ange­bot ver­pflich­tet, noch muss der Kun­de die wei­ter­ge­hen­den Leis­tungs­an­ge­bo­te des Auf­trag­neh­mers in Anspruch neh­men. Ent­spre­chen­de Ver­ein­ba­run­gen sind aus­schließ­lich Gegen­stand von Indi­vi­du­al­ver­ein­ba­run­gen. Wer­den kei­ne zusätz­li­chen War­tungs- und Pfle­ge­leis­tun­gen zwi­schen den Par­tei­en ver­ein­bart, ist nach Abnah­me allein der Kun­de für die tech­ni­sche Instand­hal­tung und Aktua­li­tät der Web­sei­ten ver­ant­wort­lich. Der Auf­trag­neh­mer haf­tet gegen­über dem Kun­den nicht für even­tu­el­le Sicher­heits­lü­cken, die durch die Ver­wen­dung ver­al­te­ter Soft­ware von Drit­ten zu rechts­wid­ri­gen Zwe­cken aus­ge­nutzt wer­den (Hack­ing).

2.2 Web­sei­ten- und Sho­p­er­stel­lung (Las­ten- und Pflich­ten­heft)

2.2.1 Sofern zwi­schen den Ver­trags­par­tei­en die Erstel­lung von neu­en oder die Erwei­te­rung bestehen­der Webseiten/Shops oder Web-/Shop­kom­po­nen­ten (nach­fol­gend „Web­sei­ten­er­stel­lung“) auf Grund­la­ge eines Las­ten- und Pflich­ten­hefts ver­ein­bart wur­de, erfolgt die Auf­trags­ab­wick­lung nach Maß­ga­be der vor­lie­gen­den Zif­fer.

2.2.2 Gegen­stand von Web­sei­ten-Erstel­lungs­ver­trä­gen zwi­schen dem Auf­trag­neh­mer und dem Kun­den ist grund­sätz­lich die Ent­wick­lung neu­er Web­sei­ten oder die Erwei­te­rung bestehen­der Web­sei­ten (z. B. Ein­bin­den neu­er Schnitt­stel­len oder Pro­gram­mie­rung neu­er Online-Anwen­dun­gen) unter Beach­tung der tech­ni­schen und/oder gestal­te­ri­schen Vor­ga­ben des Kun­den. Zwi­schen den Par­tei­en geschlos­se­ne Web­sei­ten-Erstel­lungs­ver­trä­ge sind Werk­ver­trä­ge im Sin­ne von §§ 631 ff. BGB.

2.2.3 Maß­geb­lich für den Umfang der vom Auf­trag­neh­mer zu erbrin­gen­den Leis­tun­gen sind zum einen indi­vi­du­al­ver­trag­li­che Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen den Par­tei­en und zum ande­ren ein vom Kun­den erstell­tes, aus­führ­li­ches Las­ten­heft, sowie das dar­auf auf­bau­en­de Pflich­ten­heft. Der Auf­trag­neh­mer wird die im Las­ten­heft beschrie­be­nen Vor­stel­lun­gen des Kun­den nach bes­tem Wis­sen und Gewis­sen auf Voll­stän­dig­keit, Eig­nung (mit Aus­nah­me der recht­li­chen Eig­nung, ins­be­son­de­re hin­sicht­lich der Rech­te von Drit­ten), Ein­deu­tig­keit, Rea­li­sier­bar­keit und Wider­spruchs­frei­heit prü­fen. Soll­te der Auf­trag­neh­mer erken­nen, dass sich die im Las­ten­heft ent­hal­te­nen Vor­ga­ben nicht für die Erstel­lung einer Web­sei­te eig­nen, wird der Auf­trag­neh­mer den Kun­den unver­züg­lich dar­auf hin­wei­sen und einen ent­spre­chen­den Vor­schlag für eine Ergän­zung und/oder Anpas­sung des Las­ten­hefts unter­brei­ten. Der Kun­de hat zu even­tu­el­len Vor­schlä­gen des Auf­trag­neh­mers hin­sicht­lich des Las­ten­hefts inner­halb eines ange­mes­se­nen Zeit­raums schrift­lich oder in Text­form Stel­lung zu neh­men und schließ­lich die Inhal­te des Las­ten­hefts gegen­über dem Auf­trag­neh­mer ver­bind­lich schrift­lich oder in Text­form zu bestä­ti­gen. Besteht zwi­schen den Par­tei­en hin­sicht­lich des Las­ten­hefts Einig­keit, wer­den des­sen Inhal­te Ver­trags­be­stand­teil.

2.2.4 Auf Grund­la­ge des Las­ten­hefts erstellt der Auf­trag­neh­mer ein Pflich­ten­heft, das pri­mär die fach­lich- tech­ni­sche und/oder gestal­te­ri­sche Umset­zung der im Las­ten­heft ent­hal­te­nen Vor­ga­ben beschreibt. Nach Fer­tig­stel­lung legt der Auf­trag­neh­mer dem Kun­den das Pflich­ten­heft zur Abnah­me vor. Der Kun­de ist berech­tigt, das vom Auf­trag­neh­mer erstell­te Pflich­ten­heft zurück­zu­wei­sen und Ände­rungs- bzw. Anpas­sungs­wün­sche mit­zu­tei­len. Der Auf­trag­neh­mer ver­pflich­tet sich, unter Berück­sich­ti­gung der Wün­sche des Kun­den, maxi­mal zwei Alter­na­tiv­vor­schlä­ge vor­zu­le­gen. Ist der Kun­de mit dem letz­ten Vor­schlag des Auf­trag­neh­mers end­gül­tig nicht ein­ver­stan­den, kann er oder der Auf­trag­neh­mer das Ver­trags­ver­hält­nis – sofern gesetz­lich mög­lich – außer­or­dent­lich kün­di­gen bzw. vom Ver­trag zurück­tre­ten. Die im Zusam­men­hang mit dem Las­ten- und/oder Pflich­ten­heft ent­stan­de­nen Hono­ra­re und/oder Auf­wen­dun­gen des Auf­trag­neh­mers sind vom Kun­den in die­sem Fall ange­mes­sen zu ver­gü­ten bzw. zu erset­zen.

2.2.5 Wird das Pflich­ten­heft vom Kun­den abge­nom­men, gel­ten die dort beschrie­be­nen Leis­tun­gen als zwi­schen den Par­tei­en end­gül­tig ver­ein­bart. Jeg­li­che Abwei­chung von den Inhal­ten des durch den Kun­den abge­nom­me­nen Pflich­ten­hefts bedür­fen einer aus­drück­li­chen Indi­vi­du­al­ver­ein­ba­rung zwi­schen den Par­tei­en. Der Auf­trag­neh­mer erbringt kei­ne über die im vom Kun­den abge­nom­me­nen Pflich­ten­heft beschrie­be­nen Leis­tun­gen hin­aus. Eben­so erbringt der Auf­trag­neh­mer grund­sätz­lich kei­ne Min­der­leis­tun­gen im Ver­hält­nis zu den im vom Kun­den abge­nom­me­nen Pflich­ten­heft beschrie­be­nen Leis­tun­gen. Nach Abnah­me des Pflich­ten­hefts durch den Kun­den ent­wi­ckelt und pro­gram­miert der Auf­trag­neh­mer die Web­sei­ten unter Beach­tung der ver­ein­bar­ten Vor­ga­ben.

2.2.6 Der Auf­trag­neh­mer stellt dem Kun­den neben dem Pflich­ten­heft einen Zeit- und Arbeits­plan zur Ver­fü­gung. Die Inhal­te und Vor­ga­ben die­ses Zeit- und Arbeits­plans wer­den Ver­trags­be­stand­teil, sofern der Kun­de nicht unver­züg­lich wider­spricht. Der Auf­trag­neh­mer ver­pflich­tet sich, dem Kun­den die fer­ti­ge Web­sei­te oder Tei­le hier­von bis zum im Zeit- und Arbeits­plan genann­ten End­da­tum auf einem geeig­ne­ten Daten­trä­ger zu über­ge­ben und/oder per E‑Mail zuzu­sen­den und/oder auf einen vom Kun­den vor­ge­ge­be­nen Ser­ver hoch­zu­la­den. Die Ein­zel­hei­ten der Über­ga­be bzw. des Uploads der fer­ti­gen Web­sei­ten sind im Übri­gen Gegen­stand indi­vi­du­al­ver­trag­li­cher Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen den Par­tei­en.

2.2.7 Vor­aus­set­zung für die Tätig­keit des Auf­trag­neh­mers ist, dass sämt­li­che vom Kun­den zu stel­len­den und für die Umset­zung des Pro­jekts erfor­der­li­chen Daten (z. B. Tex­te, Vor­la­gen, Gra­fi­ken) und/oder Sys­tem­um­ge­bun­gen dem Auf­trag­neh­mer recht­zei­tig und in geeig­ne­ter Form zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Für Ver­zö­ge­run­gen und Ver­spä­tun­gen bei der Umset­zung von Pro­jek­ten, die durch eine ver­spä­te­te (not­wen­di­ge) Mit- bzw. Zuar­beit des Kun­den ent­ste­hen, ist der Auf­trag­neh­mer gegen­über dem Kun­den in kei­ner­lei Hin­sicht ver­ant­wort­lich.

2.2.8 Sobald die Web­sei­te fer­tig­ge­stellt wur­de, wird der Auf­trag­neh­mer den Kun­den zur Abnah­me der Web­sei­te auf­for­dern. Bei Bedarf kann vor der Abnah­me eine Test­pha­se ver­ein­bart wer­den. Stellt der Kun­de vor der Abnah­me oder im Lau­fe einer ver­ein­bar­ten Test­pha­se Feh­ler fest, wird er die­se gegen­über dem Auf­trag­neh­mer schrift­lich oder in Text­form anzei­gen. Der Auf­trag­neh­mer wird sich bemü­hen, die Feh­ler fach­ge­recht zu kor­ri­gie­ren. Zu die­sem Zwe­cke darf der Auf­trag­neh­mer vor­über­ge­hen­de Work­arounds bereit­stel­len.

2.2.9 Die Prü­fung oder Beschaf­fung von Rech­ten, die Beschaf­fung und/oder Ein­bin­dung von Plug­ins und/oder Tools (z. B. Sta­tis­tik) oder Zer­ti­fi­ka­ten (z. B. SSL/TLS) sind vom Auf­trag­neh­mer nur dann geschul­det, soweit dies indi­vi­du­al­ver­trag­lich aus­drück­lich ver­ein­bart ist. Ein Anspruch auf die Her­aus­ga­be von Gra­fi­ken, Quell­codes, (Entwicklungs-)Dokumentationen, Hand­bü­chern und sons­ti­ger Zusatz­do­ku­men­ta­ti­on besteht – vor­be­halt­lich abwei­chen­der aus­drück­li­cher Indi­vi­du­al­ver­ein­ba­run­gen – nicht.

2.2.10 Soweit nicht anders ver­ein­bart sind die erstell­ten Web­sei­ten für die Brow­ser Chro­me, Safa­ri, Fire­fox und Edge in ihrer jeweils aktu­el­len Fas­sung opti­miert (jeweils die letz­ten zwei Ver­sio­nen des Brow­sers). Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) wird nur geschul­det, wenn sie aus­drück­lich ver­ein­bart wur­de.

2.2.11 Der Auf­trag­neh­mer ist nicht berech­tigt und nicht ver­pflich­tet, den Kun­den zu wettbewerbs‑, verbraucher‑, kenn­zeich­nungs- oder sons­ti­gen recht­li­chen Fra­gen im Sin­ne des Rechts­dienst­leis­tungs­ge­set­zes zu bera­ten. Es obliegt daher dem Kun­den, sich über die für sei­nen Shop gel­ten­den wettbewerbs‑, ver­brau­cher- oder kenn­zeich­nungs­recht­li­chen Bestim­mun­gen zu infor­mie­ren und den Shop gege­be­nen­falls durch einen spe­zia­li­sier­ten Rechts­an­walt prü­fen zu las­sen.

2.2.12 Nach Fer­tig­stel­lung der Web­sei­ten und/oder ein­zel­ner Tei­le hier­von kann der Auf­trag­neh­mer dem Kun­den War­tungs- und Pfle­ge­leis­tun­gen in Bezug auf die Web­sei­ten anbie­ten. Jedoch ist weder der Auf­trag­neh­mer zu einem sol­chen Ange­bot ver­pflich­tet, noch muss der Kun­de die wei­ter­ge­hen­den Leis­tungs­an­ge­bo­te des Auf­trag­neh­mers in Anspruch neh­men. Ent­spre­chen­de Ver­ein­ba­run­gen sind aus­schließ­lich Gegen­stand von Indi­vi­du­al­ver­ein­ba­run­gen. Wer­den kei­ne zusätz­li­chen War­tungs- und Pfle­ge­leis­tun­gen zwi­schen den Par­tei­en ver­ein­bart, ist nach Abnah­me allein der Kun­de für die tech­ni­sche Instand­hal­tung und Aktua­li­tät der Web­sei­ten ver­ant­wort­lich. Der Auf­trag­neh­mer haf­tet gegen­über dem Kun­den nicht für even­tu­el­le Sicher­heits­lü­cken, die durch die Ver­wen­dung ver­al­te­ter Soft­ware von Drit­ten zu rechts­wid­ri­gen Zwe­cken aus­ge­nutzt wer­den (Hack­ing).

2.3 War­tung und Betreu­ung von Web­sei­ten / Shops

2.3.1 Nach Fer­tig­stel­lung der Web­sei­ten und/oder ein­zel­ner Tei­le hier­von kann der Auf­trag­neh­mer dem Kun­den War­tungs- und Betreu­ungs­leis­tun­gen in Bezug auf die Web­sei­ten anbie­ten (nach­fol­gend „War­tungs­ver­trä­ge“). Der Auf­trag­neh­mer kann auch die War­tung von Dritt­web­sei­ten anbie­ten. Jedoch ist weder der Auf­trag­neh­mer zu einem sol­chen Ange­bot ver­pflich­tet, noch muss der Kun­de die wei­ter­ge­hen­den Leis­tungs­an­ge­bo­te des Auf­trag­neh­mers in Anspruch neh­men. Ent­spre­chen­de Ver­ein­ba­run­gen sind aus­schließ­lich Gegen­stand von Indi­vi­du­al­ab­spra­chen.

2.3.2 Inhalt der War­tungs­ver­trä­ge ist die Besei­ti­gung von Funk­ti­ons­stö­run­gen sowie die anlass­be­zo­ge­ne Aktua­li­sie­rung der Web­sei­te für gän­gi­ge Web­brow­ser in ihrer jeweils aktu­el­len Ver­si­on. Wei­ter­ge­hen­de Leis­tun­gen, wie z. B. regel­mä­ßi­ge War­tun­gen, kön­nen ggf. indi­vi­du­al­ver­trag­lich ver­ein­bart wer­den.

2.3.3 Der Auf­trag­neh­mer haf­tet nicht für Funk­ti­ons­stö­run­gen und Inkom­pa­ti­bi­li­tä­ten, die durch eigen­mäch­ti­ge Ände­run­gen des Kun­den ver­ur­sacht wur­den oder auf sons­ti­gen Feh­lern beru­hen, die nicht im Ver­ant­wor­tungs­be­reich des Auf­trag­neh­mers lie­gen; die Vor­schrif­ten unter „Haftung/Freistellung“ blei­ben hier­von unbe­rührt.

2.3.4 Die War­tung umfasst, vor­be­halt­lich abwei­chen­der Ver­ein­ba­run­gen, nur die tech­ni­sche, nicht jedoch die inhalt­li­che Aktua­li­sie­rung der Web­sei­te. Der Auf­trag­neh­mer schul­det vor­be­halt­lich abwei­chen­der Indi­vi­du­al­ver­ein­ba­run­gen ins­be­son­de­re nicht die Aktua­li­sie­rung des Impres­sums oder der Daten­schutz­er­klä­rung.

2.4 Web­hos­ting

2.4.1 Der Auf­trag­neh­mer bie­tet dem Kun­den auch das Hos­ten der von ihm erstell­ten Web­sei­ten / Shops an. Der Auf­trag­neh­mer wird zur Erfül­lung sei­ner Leis­tun­gen die Ser­ver von Dritt­un­ter­neh­men ein­set­zen. Über die ein­ge­setz­ten Ser­ver und Dritt­un­ter­neh­men wird der Auf­trag­neh­mer den Kun­den vor Ver­trags­schluss infor­mie­ren. Der spe­zi­fi­sche Leis­tungs­um­fang (Domain­ver­wal­tung, Spei­cher­platz, E‑Mail-Hos­ting, Zer­ti­fi­ka­te etc.) ist Gegen­stand indi­vi­du­el­ler Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen den Par­tei­en.

2.4.2 Die Ver­füg­bar­keit der vom Auf­trag­neh­mer zum Zwe­cke des Hos­tings ver­wen­de­ten Ser­ver liegt bei min­des­tens 99 Pro­zent im Jah­res­mit­tel. Hier­von aus­ge­nom­men sind die­je­ni­gen Zei­ten, inner­halb derer die Ser­ver auf­grund durch vom Auf­trag­neh­mer nicht beein­fluss­ba­rer Ereig­nis­se nicht erreich­bar sind (Höhe­re Gewalt, Hand­lun­gen Drit­ter, tech­ni­sche Pro­ble­me außer­halb des Ein­fluss­be­reichs des Auf­trag­neh­mers etc.).

2.4.3 Es obliegt dem Kun­den, regel­mä­ßi­ge Siche­rungs­ko­pien sei­ner gehos­te­ten Daten zu erstel­len. Ist der Kun­de hier­zu nicht in der Lage, hat er den Auf­trag­neh­mer oder ande­re hier­zu fach­lich geeig­ne­te Drit­te mit der Siche­rung zu beauf­tra­gen. Für even­tu­el­le Daten­ver­lus­te, die auf­grund man­geln­der Daten­si­che­rung ent­ste­hen, haf­tet der Kun­de selbst.

2.4.4 Auf dem zur Ver­fü­gung gestell­ten Spei­cher­platz dür­fen kei­ne Inhal­te gespei­chert wer­den, die belei­di­gend, extre­mis­tisch, gewalt­ver­herr­li­chend oder ‑ver­harm­lo­send, volks­ver­het­zend, rechts­extre­mis­tisch, dis­kri­mi­nie­rend, ver­fas­sungs­feind­lich, jugend­ge­fähr­dend oder por­no­gra­fisch sind, die gegen die Rech­te Drit­ter (z.B. Mar­ken- und Urhe­ber­recht) oder sons­ti­ges gel­ten­des Recht oder die guten Sit­ten (ins­be­son­de­re Straf­recht und Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­recht) ver­sto­ßen oder Schad­code bzw. Schad­soft­ware ent­hal­ten. Sofern der Auf­trag­neh­mer Kennt­nis dar­über erlangt, dass im Rah­men des Hos­tings unzu­läs­si­ge Inhal­te im Sin­ne die­ses Absat­zes auf dem bereit­ge­stell­ten Spei­cher­platz hin­ter­legt sein könn­ten, wird er wie folgt vor­ge­hen:

2.4.4.1 Der Auf­trag­neh­mer wird die betref­fen­den Inhal­te unver­züg­lich kur­so­risch prü­fen. Soll­te die kur­so­ri­sche Prü­fung erge­ben, dass ein unzu­läs­si­ger Inhalt nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann, kann der Auf­trag­neh­mer die­sen nach eige­nem Ermes­sen vor­läu­fig sper­ren oder ande­re, der Gefähr­dungs­la­ge ange­mes­se­ne Maß­nah­men bis hin zur Löschung des Inhalts tref­fen. Der Auf­trag­neh­mer wird den Kun­den zur Stel­lung­nah­me auf­for­dern und ihm hier­für eine ange­mes­se­ne Frist ein­räu­men.

2.4.4.2 Sobald die Stel­lung­nah­me des Kun­den vor­liegt oder wenn der Kun­de inner­halb der ein­ge­räum­ten Frist kei­ne Stel­lung­nah­me abge­ge­ben hat, wird der Auf­trag­neh­mer eine end­gül­ti­ge Ent­schei­dung dar­über tref­fen, wie mit dem betrof­fe­nen Inhalt umzu­ge­hen ist. Hier­bei kom­men ins­be­son­de­re fol­gen­de Maß­nah­men in Betracht: Ver­war­nung; unbe­fris­te­te Sper­rung oder end­gül­ti­ge Löschung des Inhalts; vor­über­ge­hen­de Sper­rung des Kun­den (alter­na­tiv kann auch eine teil­wei­se Sper­rung erfol­gen); ordent­li­che oder außer­or­dent­li­che Kün­di­gung des Ver­trags; Straf­an­zei­ge oder Anzei­ge beim Ord­nungs­amt (sofern eine Straf­tat im Raum steht, die eine Gefahr für Leib, Leben oder Sicher­heit einer Per­son dar­stel­len kann, ist der Auf­trag­neh­mer gesetz­lich ver­pflich­tet, die­se zu mel­den). Der Auf­trag­neh­mer wird die jewei­li­ge Maß­nah­me erst nach einer gründ­li­chen und objek­ti­ven Abwä­gung vor­neh­men und hier­bei ins­be­son­de­re die Schwe­re des Ver­sto­ßes, die Anzahl der Gesamt­ver­stö­ße, poten­zi­el­le Aus­wir­kun­gen auf die vom Auf­trag­neh­mer bereit­ge­stell­ten Diens­te, des­sen Kun­den und sons­ti­ge Drit­te, das Gesamt­ver­hal­ten (z.B. Ein­sichts­fä­hig­keit hin­sicht­lich des Ver­sto­ßes), das Ver­schul­den (Vor­satz, Fahr­läs­sig­keit), die Moti­ve des Ver­sto­ßes (soweit erkenn­bar) und die Ein­las­sung des Kun­den (sofern vor­han­den) berück­sich­ti­gen.

2.4.4.3 Der Auf­trag­neh­mer wird den Kun­den über die Bewer­tung, deren Ergeb­nis und die beschlos­se­nen Maß­nah­men infor­mie­ren, soweit dem kei­ne recht­li­chen Grün­de ent­ge­gen­ste­hen.

2.4.4.4 Der Auf­trag­neh­mer wird die gespei­cher­ten Inhal­te nicht pro­ak­tiv prü­fen und – vor­be­halt­lich abwei­chen­der Anga­ben – auch kei­ne auto­ma­ti­sier­ten Prü­fun­gen der abge­leg­ten Inhal­te vor­neh­men. Er wird jedoch tätig, sobald er selbst der­ar­ti­ge Inhal­te erkennt oder von Drit­ten über sol­che Inhal­te in Kennt­nis gesetzt wird. Sofern der Kun­de Kennt­nis von der­ar­ti­gen Inhal­ten erlangt, kann er sich selbst­ver­ständ­lich jeder­zeit an den Auf­trag­neh­mer wen­den; hier­zu kann er die Kon­takt­da­ten im Impres­sum ver­wen­den.

Teil 3 – Erstellung und Gestaltung von Content

3.1 Gestal­tung von Print­pro­duk­ten

3.1.1 Gegen­stand von Design­ver­trä­gen im Print­be­reich zwi­schen dem Auf­trag­neh­mer und dem Kun­den ist grund­sätz­lich die Ent­wick­lung von Print­pro­duk­ten nach den gestal­te­ri­schen Vor­ga­ben des Kun­den (z. B. Aus­ge­stal­tung von Ban­nern, Post­gra­fi­ken, Pla­ka­ten, Schil­dern, Fly­ern, Roll-Ups, KFZ- oder Schau­fens­ter- Bekle­bun­gen, Tex­ti­li­en oder Logo-Ent­wür­fen). Zwi­schen den Par­tei­en geschlos­se­ne Design­ver­trä­ge sind Werk­ver­trä­ge im Sin­ne von § 631 ff. BGB.

3.1.2 Die im Ein­zel­nen ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen erge­ben sich aus dem zwi­schen dem Auf­trag­neh­mer und dem Kun­den indi­vi­du­ell geschlos­se­nen Ver­trag. Hier­zu stellt der Kun­de beim Auf­trag­neh­mer zunächst eine Anfra­ge mit einer mög­lichst genau­en Beschrei­bung der von ihm gewünsch­ten Leis­tun­gen. Die­se Anfra­ge stellt eine Auf­for­de­rung zur Abga­be eines Ange­bots durch Auf­trag­neh­mer dar. Der Auf­trag­neh­mer wird die in der Anfra­ge beschrie­be­nen Vor­stel­lun­gen des Kun­den nach bes­tem Wis­sen und Gewis­sen auf Voll­stän­dig­keit, Eig­nung (mit Aus­nah­me der recht­li­chen Eig­nung, ins­be­son­de­re in Bezug auf die Rech­te von Drit­ten), Ein­deu­tig­keit, Rea­li­sier­bar­keit und Wider­spruchs­frei­heit prü­fen und auf Grund­la­ge der aus der Kun­den­an­fra­ge her­vor­ge­hen­den Wün­sche ein Ange­bot erstel­len. Erst durch die Annah­me des Ange­bots durch den Kun­den kommt ein Ver­trag zwi­schen dem Auf­trag­neh­mer und dem Kun­den zustan­de.

3.1.3 Nach Abschluss des Ver­trags wer­den die Anfor­de­run­gen des Kun­den bei Bedarf in einem wei­te­ren Brie­fing bespro­chen und die Vor­ga­ben kon­kre­ti­siert. Zu die­sem Zeit­punkt kön­nen Kun­den­wün­sche ein­ge­bracht wer­den, sofern die­se durch den ursprüng­lich ver­ein­bar­ten Leis­tungs­um­fang gedeckt sind. Sofern erfor­der­lich, besteht die Mög­lich­keit eines Rebrie­fings vor Fer­ti­gung des Leis­tungs­ge­gen­stands. Anpas­sun­gen wer­den Bestand­teil des ursprüng­li­chen Ver­trags, wenn bei­de Ver­trags­par­tei­en in Text­form (z. B. per E‑Mail) zustim­men. Im Übri­gen ist der Auf­trag­neh­mer nur zur Her­stel­lung der im Ver­trag auf­ge­lis­te­ten Posi­tio­nen ver­pflich­tet. Dar­über­hin­aus­ge­hen­de Leis­tun­gen müs­sen geson­dert ver­ein­bart und ver­gü­tet wer­den.

3.1.4 Soweit nichts ande­res ver­ein­bart, steht dem Kun­den das Recht auf zwei Kor­rek­tur­schlei­fen zu. Rekla­ma­tio­nen hin­sicht­lich der künst­le­ri­schen Gestal­tung sind nach Durch­füh­rung der ver­ein­bar­ten Kor­rek­tur­schlei­fen grund­sätz­lich aus­ge­schlos­sen. Wünscht der Kun­de dar­über hin­aus wei­te­re Ände­run­gen, so hat er die Mehr­kos­ten zu tra­gen.

3.1.5 Vor­aus­set­zung für die Tätig­keit des Auf­trag­neh­mers ist, dass der Kun­de sämt­li­che für die Umset­zung des Pro­jekts erfor­der­li­chen Daten (Tex­te, Vor­la­gen, Gra­fi­ken etc.) dem Auf­trag­neh­mer vor Auf­trags­be­ginn voll­stän­dig und in geeig­ne­ter Form zur Ver­fü­gung stellt. Für Ver­zö­ge­run­gen und Ver­spä­tun­gen bei der Umset­zung von Pro­jek­ten, die durch eine ver­spä­te­te (not­wen­di­ge) Mit- bzw. Zuar­beit des Kun­den ent­ste­hen, ist der Auf­trag­neh­mer gegen­über dem Kun­den in kei­ner­lei Hin­sicht ver­ant­wort­lich. Kommt der Kun­de die­ser Ver­pflich­tung nicht nach, kann der Auf­trag­neh­mer dem Kun­den den hier­durch ent­ste­hen­den Zeit­auf­wand in Rech­nung stel­len.

3.1.6 Soweit ver­trag­lich nicht anders ver­ein­bart und vom Ver­trags­zweck nicht anders zu erwar­ten, schul­det Auf­trag­neh­mer bei der Erstel­lung von Print­pro­duk­ten neben den ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Leis­tungs­ge­gen­stän­den nur die Über­ga­be einer gän­gi­gen Druck­da­tei (z. B. PDF, JPG oder PNG). Der Kun­de hat kei­nen Anspruch auf Her­aus­ga­be einer bear­beit­ba­ren Datei (z. B. offe­ne Datei­en aus Gra­fik­pro­gram­men).

3.2 Abwick­lung von Prin­t­auf­trä­gen

3.2.1 Der Auf­trag­neh­mer bie­tet dem Kun­den die Abwick­lung von Auf­trä­gen zur Erstel­lung von Print­pro­duk­ten (Fly­er, Bro­schü­ren, Pla­ka­te, Kata­lo­ge u. Ä.) an. Der Auf­trag­neh­mer über­nimmt sämt­li­che hier­für ver­ein­bar­ten Hand­lun­gen, z. B. die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem jewei­li­gen den Druck aus­füh­ren­den Dienst­leis­ter (Druck­dienst­leis­ter). Je nach Ver­ein­ba­rung bie­tet der Auf­trag­neh­mer die Leis­tun­gen als Direkt­ge­schäft oder als Ver­mitt­lungs­ge­schäft an.

3.2.2 Ver­ein­ba­ren die Par­tei­en ein Direkt­ge­schäft, druckt der Auf­trag­neh­mer die in Auf­trag gege­be­nen Print­pro­duk­te selbst oder beauf­tragt in eige­nem Namen und auf eige­ne Rech­nung einen Druck­dienst­leis­ter. Ver­trags­part­ner des Kun­den ist in die­sem Fall aus­schließ­lich der Auf­trag­neh­mer. Zwi­schen dem Kun­den und dem Druck­dienst­leis­ter ent­steht kei­ne Ver­trags­be­zie­hung. Der Auf­trag­neh­mer stellt dem Kun­den die Print­pro­duk­te direkt in Rech­nung. Der Kun­de nimmt die Print­pro­duk­te gegen­über dem Auf­trag­neh­mer ab.

3.2.3 Ver­ein­ba­ren die Par­tei­en ein Ver­mitt­lungs­ge­schäft, schließt der Auf­trag­neh­mer den Ver­trag für die Erstel­lung der Print­pro­duk­te mit dem Druck­dienst­leis­ter im Namen und auf Rech­nung des Kun­den ab oder ver­mit­telt einen sol­chen Ver­trag. Der Auf­trag­neh­mer tritt gegen­über dem Druck­dienst­leis­ter als rei­ner Ver­mitt­ler auf. Die Ver­trags­be­zie­hung ent­steht allein zwi­schen dem Kun­den und dem Druck­dienst­leis­ter. Der Auf­trag­neh­mer ist an die­sem Ver­trag nicht betei­ligt. Der Auf­trag­neh­mer infor­miert den Kun­den über alle wesent­li­chen Schrit­te und stimmt sich hin­sicht­lich der Details zum Ver­trags­in­halt und ‑abschluss (ins­be­son­de­re zu Art, Prei­sen und Men­gen) mit dem Kun­den ab und ist an des­sen Wei­sun­gen gebun­den. Es gel­ten die jewei­li­gen Preis- und/oder Geschäfts­be­din­gun­gen des Druck­dienst­leis­ters. Der Kun­de bezahlt die Leis­tun­gen direkt gegen­über dem Druck­dienst­leis­ter. Die Abnah­me der Print­pro­duk­te erfolgt gegen­über dem Druck­dienst­leis­ter. Es obliegt dem Kun­den, die fer­tig gestell­ten Print­pro­duk­te auf ihre Man­gel­frei­heit hin zu über­prü­fen. Der Auf­trag­neh­mer haf­tet nicht für die ver­trags­ge­mä­ße Erzeu­gung der Print­pro­duk­te durch den Druck­dienst­leis­ter, spe­zi­ell nicht für deren Inhalt, Bestand, die Güte und/oder Beschaf­fen­heit. Der Auf­trag­neh­mer stellt im Streit­fall dem Kun­den – soweit recht­lich zuläs­sig – alle not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen zu Ver­fü­gung. Die dar­über­hin­aus­ge­hen­de Unter­stüt­zung der Gel­tend­ma­chung von Män­gel­ge­währ­leis­tungs- oder sons­ti­gen Ansprü­chen ist sei­tens des Auf­trag­neh­mers nicht geschul­det. Die Vor­schrif­ten unter „Haftung/Freistellung“ blei­ben hier­von unbe­rührt.

3.2.4 Der Kun­de ist ver­pflich­tet, die zu über­mit­teln­den Druck­da­ten vor Über­mitt­lung an den Druck­dienst­leis­ter sorg­fäl­tig auf inhalt­li­che und tech­ni­sche Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit zu prü­fen. Vor­be­halt­lich abwei­chen­der Ver­ein­ba­run­gen über­prüft der Auf­trag­neh­mer die Druck­da­ten nicht auf inhalt­li­che oder tech­ni­sche Rich­tig­keit. Der Druck der in Auf­trag gege­be­nen Prin­ter­zeug­nis­se erfolgt erst dann, wenn der Kun­de die fina­le Druck­frei­ga­be erteilt hat.

3.2.5 Sofern ein bestimm­tes Über­mitt­lungs­for­mat erfor­der­lich ist (z. B. PDF, InDe­sign), wird der Kun­de die Druck­da­ten in die­sem For­mat über­mit­teln.

3.3 Erstel­lung von Tex­ten / Copy­wri­ting

3.3.1 Der Auf­trag­neh­mer erstellt für den Kun­den u. a. Tex­te (z. B. Pres­se­mel­dun­gen, Bei­trä­ge für Web­sei­ten, Wer­be­tex­te etc.). Die Inhal­te die­ser Tex­te wer­den indi­vi­du­al­ver­trag­lich fest­ge­legt.

3.3.2 Sobald die ver­ein­bar­ten Tex­te fer­tig­ge­stellt wur­den, wird der Auf­trag­neh­mer die­se dem Kun­den zur Frei­ga­be und Abnah­me über­mit­teln. Soweit nicht anders ver­ein­bart, steht dem Kun­den das Recht auf zwei Kor­rek­tur­schlei­fen zu. Rekla­ma­tio­nen hin­sicht­lich der sti­lis­ti­schen Gestal­tung oder die Ein­bin­dung neu­er Infor­ma­tio­nen in den Text sind nach der zwei­ten Ände­rungs­schlei­fe grund­sätz­lich aus­ge­schlos­sen. Wünscht der Kun­de dar­über hin­aus wei­te­re Ände­run­gen, so hat er die Mehr­kos­ten zu tra­gen.

3.3.3 Sofern der Auf­trag­neh­mer mit der Ver­öf­fent­li­chung beauf­tragt wur­de, erfolgt die Ver­öf­fent­li­chung der Tex­te vor­be­halt­lich abwei­chen­der Ver­ein­ba­run­gen erst nach Frei­ga­be durch den Kun­den; die Frei­ga­be stellt zugleich die Abnah­me der Tex­te dar. Bei Pres­se­mel­dun­gen wird nach erfolg­ter Frei­ga­be fer­ner ein Dis­tri­bu­ti­ons­da­tum fest­ge­legt, an dem die­se an die Medi­en über­mit­telt wer­den sol­len. Sofern der Kun­de die Tex­te selbst ver­öf­fent­licht oder ver­öf­fent­li­chen soll, hat er die Tex­te vor­ab abzu­neh­men. Sofern der Kun­de die Tex­te vor Abnah­me ver­öf­fent­licht, gilt die Ver­öf­fent­li­chung als Abnah­me.

3.3.4 Für Feh­ler, die nach der Freigabe/Abnahme ent­deckt wer­den, haf­tet der Auf­trag­neh­mer aus­schließ­lich nach Maß­ga­be der Vor­schrif­ten unter der Über­schrift „Haftung/Freistellung“.

3.4 Gestal­tung und Kon­zep­ti­on von Gra­fi­ken und Logos (Designs)

3.4.1 Der Auf­trag­neh­mer über­nimmt nach Ver­ein­ba­rung mit dem Kun­den die Kon­zep­ti­on und Gestal­tung von Gra­fi­ken und/oder Logos (im Fol­gen­den „Designs“).

3.4.2 Hier­zu stellt der Kun­de beim Auf­trag­neh­mer zunächst eine Anfra­ge mit einer mög­lichst genau­en Beschrei­bung der von ihm gewünsch­ten Designs. Die­se Anfra­ge stellt eine Auf­for­de­rung zur Abga­be eines Ange­bots durch den Auf­trag­neh­mer dar. Der Auf­trag­neh­mer wird die in der Anfra­ge beschrie­be­nen Vor­stel­lun­gen des Kun­den nach bes­tem Wis­sen und Gewis­sen auf Voll­stän­dig­keit, Eig­nung (mit Aus­nah­me der recht­li­chen Eig­nung, ins­be­son­de­re hin­sicht­lich der Rech­te von Drit­ten), Ein­deu­tig­keit, Rea­li­sier­bar­keit und Wider­spruchs­frei­heit prü­fen und auf Grund­la­ge der aus der Kun­den­an­fra­ge her­vor­ge­hen­den Wün­sche ein Ange­bot erstel­len. Erst durch die Annah­me des Ange­bots durch den Kun­den kommt ein Ver­trag zwi­schen dem Auf­trag­neh­mer und dem Kun­den zustan­de.

3.4.3 Vor­aus­set­zung für die Tätig­keit des Auf­trag­neh­mers ist, dass der Kun­de sämt­li­che für die Umset­zung des Pro­jekts erfor­der­li­chen Daten (Farb­de­fi­ni­ti­on etc.) dem Auf­trag­neh­mer vor Auf­trags­be­ginn voll­stän­dig in geeig­ne­ter Form zur Ver­fü­gung stellt. Kommt der Kun­de die­ser Ver­pflich­tung nicht nach, kann der Auf­trag­neh­mer dem Kun­den den hier­durch ent­ste­hen­den Zeit­auf­wand in Rech­nung stel­len.

3.4.4 Soweit nichts ande­res ver­ein­bart, steht dem Kun­den, die ein­zel­nen Designs betref­fend, das Recht auf je zwei Kor­rek­tur­schlei­fen zu. Nach der Durch­füh­rung die­ser Kor­rek­tur­schlei­fen wer­den Anpas­sungs­wün­sche und Rekla­ma­tio­nen (ins­be­son­de­re hin­sicht­lich der künst­le­ri­schen Gestal­tung) nicht mehr berück­sich­tigt. Wünscht der Kun­de nach Durch­füh­rung der ver­ein­bar­ten Kor­rek­tur­schlei­fen wei­te­re Ände­run­gen, kann der Auf­trag­neh­mer dem Kun­den die­se gegen ein zusätz­lich zu ver­ein­ba­ren­des Ent­gelt erstel­len.

3.4.5 Sobald das ver­ein­bar­te Design fer­tig­ge­stellt wur­de, wird der Auf­trag­neh­mer den Kun­den zur Abnah­me des Werks auf­for­dern. Die Designs wer­den dem Kun­den in einem gän­gi­gen Datei­for­mat zuge­sandt.

3.4.6 Der Auf­trag­neh­mer räumt dem Kun­den die für den jewei­li­gen Zweck erfor­der­li­chen Nut­zungs­rech­te an den Designs ein. Vor­be­halt­lich abwei­chen­der Rege­lun­gen wird bei der Erstel­lung von Logos ein zeit­lich, ört­lich und inhalt­lich unbe­schränk­tes, aus­schließ­li­ches Nut­zungs­recht ein­ge­räumt; ein­zel­ne gra­fi­sche Ele­men­te der Logos dür­fen jedoch für die Erstel­lung ande­rer Wer­ke ver­wen­det wer­den, solan­ge hier­durch kei­ne Ver­wechs­lungs­ge­fahr zum erstell­ten Logo ent­steht. Bei allen übri­gen Designs wird vor­be­halt­lich abwei­chen­der Indi­vi­du­al­ver­ein­ba­run­gen ein ein­fa­ches Nut­zungs­recht ein­ge­räumt. Eine Über­tra­gung der Nut­zungs­rech­te durch den Kun­den an Drit­te bedarf einer indi­vi­du­al­ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­rung mit dem Auf­trag­neh­mer. Die inner­halb der Kor­rek­tur­schlei­fe prä­sen­tier­ten Ent­wür­fe dür­fen ohne aus­drück­li­che Ein­wil­li­gung vom Auf­trag­neh­mer durch den Kun­den weder im Ori­gi­nal noch ver­än­dert genutzt, ver­viel­fäl­tigt oder an Drit­te wei­ter­ge­ge­ben wer­den.

3.4.7 Die Nut­zungs­rech­te gehen erst nach voll­stän­di­ger Bezah­lung der Ver­gü­tung auf den Kun­den über.

Teil 4 – Marketing

4.1 SEO-Mar­ke­ting

Der Auf­trag­neh­mer bie­tet dem Kun­den u. A. Dienst­leis­tun­gen im Bereich SEO-Mar­ke­ting an. Im Rah­men der Leis­tungs­er­brin­gung schul­det der Auf­trag­neh­mer aus­schließ­lich die Durch­füh­rung von Maß­nah­men, die nach eige­ner Erfah­rung des Auf­trag­neh­mers das Such­ma­schi­nen-Ran­king posi­tiv beein­flus­sen kön­nen oder vom Kun­den aus­drück­lich ange­ord­net wer­den. Hier­bei han­delt es sich um eine Dienst­leis­tung im Sin­ne von §§ 611 ff. BGB. Ein bestimm­tes Ergeb­nis (z. B. ein bestimm­tes Ran­king in der Such­ma­schi­nen-Tref­fer­lis­te) wird im Rah­men der SEO-Dienst­leis­tun­gen dage­gen nur dann geschul­det, wenn die­ses aus­drück­lich zuge­si­chert wur­de.

4.2 SEA-Kam­pa­gnen

Der Auf­trag­neh­mer bie­tet dem Kun­den Dienst­leis­tun­gen im Bereich von SEA-Kam­pa­gnen an. Im Rah­men der Leis­tungs­er­brin­gung schul­det der Auf­trag­neh­mer aus­schließ­lich die Unter­brei­tung von Vor­schlä­gen bzgl. wer­be­wirk­sa­mer Key­words und nach Frei­ga­be des Kun­den die Durch­füh­rung der Maß­nah­me (Schal­tung von Wer­be­an­zei­gen). Hier­bei han­delt es sich um Dienst­leis­tun­gen im Sin­ne von §§ 611 ff. BGB. Ein bestimm­tes Ergeb­nis (z. B. Ver­kaufs­zah­len) wird im Rah­men von SEA-Dienst­leis­tun­gen nicht geschul­det, es sei denn, dies wur­de aus­drück­lich zuge­si­chert. Den Auf­trag­neh­mer trifft nicht die Ver­pflich­tung, die Recht­mä­ßig­keit von Key­words zu über­prü­fen. Der Auf­trag­neh­mer unter­brei­tet dem Kun­den Vor­schlä­ge bzgl. der Buchung von Key­words. Die recht­li­che Prü­fung, ins­be­son­de­re auf die Mar­ken­rech­te Drit­ter und Frei­ga­be der Key­words, obliegt dem Kun­den vor Durch­füh­rung der Kam­pa­gne. Das für die vor­lie­gend beschrie­be­nen Leis­tun­gen ver­ein­bar­te Hono­rar beinhal­tet nicht die Kos­ten für die Schal­tung kos­ten­pflich­ti­ger Wer­be­an­zei­gen; vor­be­halt­lich abwei­chen­der Ver­ein­ba­run­gen sind die­se Kos­ten vom Kun­den zu tra­gen.

4.3 Schal­tung von Wer­be­an­zei­gen

4.3.1 Der Auf­trag­neh­mer unter­stützt den Kun­den bei Anzei­gen­schal­tun­gen in Social-Media-Por­ta­len, Such­ma­schi­nen und sons­ti­gen Medi­en („Anzei­gen“).

4.3.2 Der Auf­trag­neh­mer berät den Kun­den dahin­ge­hend, wie die­ser sei­ne Anzei­gen so aus­ge­stal­tet, dass die­se eine mög­lichst hohe Sicht­bar­keit auf­wei­sen. Bestimm­te Ergeb­nis­se (z. B. Ver­kaufs­zah­len, Leads) sind hier­bei nicht geschul­det.

4.3.3 Der Auf­trag­neh­mer unter­stützt den Kun­den auch bei der Kon­zep­tio­nie­rung der Tex­te und Bil­der für die Anzei­gen. Die Aus­wahl der Inhal­te für die Anzei­gen (Bil­der, Tex­te, Vide­os, Impres­sen etc.) obliegt jedoch allein dem Kun­den. Der Auf­trag­neh­mer wird die­se Inhal­te, aber auch die Anzei­gen ins­ge­samt, nicht auf ihre inhalt­li­che oder recht­li­che Rich­tig­keit prü­fen. Inso­weit wird aus­drück­lich dar­auf hin­ge­wie­sen, dass der Auf­trag­neh­mer nicht berech­tigt ist, den Kun­den recht­lich zu bera­ten. Soll­te der Auf­trag­neh­mer in Ein­zel­fäl­len den­noch fest­stel­len, dass die vom Kun­den bereit­ge­stell­ten Inhal­te und/oder die Anzei­gen gegen gel­ten­des Recht ver­sto­ßen, kann der Auf­trag­neh­mer das Ein­stel­len sol­cher Inhal­te bzw. Erstel­len der Anzei­gen ver­wei­gern.

4.3.4 Alle Inhal­te müs­sen vom Kun­den abge­nom­men wer­den und wer­den hier­nach vom Auf­trag­neh­mer in
die jewei­li­gen Wer­be­ka­nä­le hoch­ge­la­den, wobei der Auf­trag­neh­mer nur das tech­ni­sche Hoch­la­den der Inhal­te schul­det und auch nur hier­für ver­ant­wort­lich ist; die Rege­lun­gen unter „Haftung/Freistellung“ blei­ben unbe­rührt.

4.3.5 Das für die vor­lie­gend beschrie­be­nen Leis­tun­gen ver­ein­bar­te Hono­rar beinhal­tet nicht die Kos­ten für die Schal­tung kos­ten­pflich­ti­ger Wer­be­an­zei­gen; vor­be­halt­lich abwei­chen­der Ver­ein­ba­run­gen sind die­se Kos­ten vom Kun­den zu tra­gen.

4.3.6 Dienst­an­bie­ter im Sin­ne des § 10 TMG ist allein der Kun­de. Der Auf­trag­neh­mer wird ledig­lich als Auf­trags­ver­ar­bei­ter des Kun­den tätig.

Teil 5 – Sonstige Bestimmungen

5.1 Prei­se und Ver­gü­tung

Die Ver­gü­tung für die Leis­tun­gen des Auf­trag­neh­mers ist Gegen­stand einer indi­vi­du­al­ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­rung zwi­schen den Par­tei­en und rich­tet sich grund­sätz­lich nach dem Ange­bot.

5.2 Abnah­me

Soweit eine Werk­leis­tung ver­ein­bart wur­de, wird der Auf­trag­neh­mer den Kun­den zur Abnah­me auf­for­dern. Die Abnah­me­frist im Sin­ne des § 640 Abs.2 S.1 BGB wird auf 2 Wochen ab Abnah­me­auf­for­de­rung fest­ge­legt, sofern im Ein­zel­fall auf­grund beson­de­rer Umstän­de nicht eine abwei­chen­de Abnah­me­frist erfor­der­lich ist, die der Auf­trag­neh­mer dem Kun­den in die­sem Fall geson­dert mit­tei­len wird. Sofern sich der Kun­de inner­halb die­ser Frist nicht äußert oder die Abnah­me nicht wegen eines Man­gels ver­wei­gert, gilt das Werk als abge­nom­men.

5.3 Män­gel­ge­währ­leis­tung

Ein unwe­sent­li­cher Man­gel begrün­det kei­ne Män­gel­an­sprü­che. Die Wahl der Art der Nach­er­fül­lung liegt beim Auf­trag­neh­mer. Die Ver­jäh­rungs­frist für Män­gel und sons­ti­ge Ansprü­che beträgt ein (1) Jahr; die­se Ver­jäh­rungs­ver­kür­zung gilt nicht für Ansprü­che, die aus Vor­satz, gro­ber Fahr­läs­sig­keit oder aus der Ver­let­zung von Leib, Leben oder Gesund­heit durch den Auf­trag­neh­mer resul­tie­ren. Die Ver­jäh­rung beginnt nicht erneut, sofern im Rah­men der Män­gel­haf­tung eine Nach­er­fül­lung erfolgt. Im Übri­gen bleibt die gesetz­li­che Män­gel­ge­währ­leis­tung unbe­rührt.

5.4 Rech­te­ein­räu­mung, Eigen­wer­bung und Erwäh­nungs­recht

5.4.1 Der Auf­trag­neh­mer räumt dem Kun­den – nach voll­stän­di­ger Bezah­lung des Auf­trags durch den Kun­den – an den ent­spre­chen­den Arbeits­er­geb­nis­sen grund­sätz­lich ein ein­fa­ches, nicht über­trag­ba­res Nut­zungs­recht ein. Wei­ter­ge­hen­de Rech­te kön­nen indi­vi­du­al­ver­trag­lich ver­ein­bart wer­den.

5.4.2 Sofern nichts Abwei­chen­des ver­ein­bart wur­de, erteilt der Kun­de dem Auf­trag­neh­mer aus­drück­lich die Erlaub­nis, das Pro­jekt zum Zwe­cke der Eigen­wer­bung (Referenzen/Portfolio) in ange­mes­se­ner Wei­se öffent­lich dar­zu­stel­len. Ins­be­son­de­re ist der Auf­trag­neh­mer dazu berech­tigt, mit der Geschäfts­be­zie­hung zu dem Kun­den zu wer­ben und auf allen erstell­ten Wer­be­mit­teln und bei allen Wer­be­maß­nah­men auf sich als Urhe­ber hin­zu­wei­sen, ohne dass dem Kun­den dafür ein Ent­gelt­an­spruch zusteht.

5.4.3 Fer­ner ist der Auf­trag­neh­mer berech­tigt, den eige­nen Namen, mit Ver­lin­kung, in ange­mes­se­ner Wei­se im Foo­ter und im Impres­sum der vom Auf­trag­neh­mer erstell­ten Webseite(n) zu plat­zie­ren, ohne dass dem Kun­den hier­für ein Ent­gelt­an­spruch zusteht.

5.5 Ver­trau­lich­keit

Der Auf­trag­neh­mer wird alle ihm zur Kennt­nis gelan­gen­den Geschäfts­vor­gän­ge, ins­be­son­de­re, aber nicht aus­schließ­lich, Druck­un­ter­la­gen, Lay­outs, Sto­ry­boards, Zah­len­ma­te­ri­al, Zeich­nun­gen, Ton­bän­der, Bil­der, Vide­os, DVDs, CD-ROMs, Spei­cher­kar­ten, Pass­wör­ter, inter­ak­ti­ve Pro­duk­te und sol­che ande­ren Unter­la­gen, wel­che Fil­me und/oder Hör­spie­le und/oder sons­ti­ge urhe­ber­recht­lich geschütz­te Mate­ria­li­en des Kun­den oder mit ihm ver­bun­de­nen Unter­neh­men ent­hal­ten, streng ver­trau­lich behan­deln. Der Auf­trag­neh­mer ver­pflich­tet sich, die Geheim­hal­tungs­pflicht sämt­li­chen Ange­stell­ten und/oder Drit­ten (bspw. Lie­fe­ran­ten, Gra­fi­kern, Pro­gram­mie­rern, Film­pro­du­zen­ten, Ton­stu­di­os etc.), die Zugang zu den vor­be­zeich­ne­ten Geschäfts­vor­gän­gen haben, auf­zu­er­le­gen. Die Geheim­hal­tungs­pflicht gilt zeit­lich unbe­grenzt über die Dau­er die­ses Ver­tra­ges hin­aus.

5.6 Haftung/Freistellung

5.6.1 Der Auf­trag­neh­mer haf­tet, aus jedem Rechts­grund unein­ge­schränkt, bei Vor­satz oder gro­ber Fahr­läs­sig­keit, bei vor­sätz­li­cher oder fahr­läs­si­ger Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit, auf­grund eines Garan­tie­ver­spre­chens, soweit dies­be­züg­lich nichts ande­res gere­gelt ist oder auf­grund zwin­gen­der Haf­tung, wie etwa nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz. Ver­letzt der Auf­trag­neh­mer fahr­läs­sig eine wesent­li­che Ver­trags­pflicht, ist die Haf­tung auf den ver­trags­ty­pi­schen, vor­her­seh­ba­ren Scha­den begrenzt, sofern nicht gemäß vor­ste­hen­dem Satz unbe­schränkt gehaf­tet wird. Wesent­li­che Ver­trags­pflich­ten sind Pflich­ten, die der Ver­trag dem Auf­trag­neh­mer nach sei­nem Inhalt zur Errei­chung des Ver­trags­zwecks auf­er­legt, deren Erfül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Ver­trags über­haupt erst ermög­licht und auf deren Ein­hal­tung der Kun­de regel­mä­ßig ver­trau­en darf. Im Übri­gen ist eine Haf­tung des Auf­trag­neh­mers aus­ge­schlos­sen. Vor­ste­hen­de Haf­tungs­re­ge­lun­gen gel­ten auch im Hin­blick auf die Haf­tung des Auf­trag­neh­mers für sei­ne Erfül­lungs­ge­hil­fen und gesetz­li­chen Ver­tre­ter.

5.6.2 Der Kun­de stellt den Auf­trag­neh­mer von jeg­li­chen Ansprü­chen Drit­ter frei, die gegen den Auf­trag­neh­mer auf­grund von Ver­stö­ßen des Kun­den gegen die­se AGB oder gegen gel­ten­des Recht gel­tend gemacht wer­den.

5.7 Schluss­be­stim­mun­gen

5.7.1 Die zwi­schen dem Auf­trag­neh­mer und den Kun­den geschlos­se­nen Ver­trä­ge unter­lie­gen dem mate­ri­el­len Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land unter Aus­schluss des UN-Kauf­rechts.

5.7.2 Sofern der Kun­de Kauf­mann, juris­ti­sche Per­son des öffent­li­chen Rechts oder öffent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen ist oder kei­nen all­ge­mei­nen Gerichts­stand in Deutsch­land hat, ver­ein­ba­ren die Par­tei­en den Sitz des Auf­trag­neh­mers als Gerichts­stand für sämt­li­che Strei­tig­kei­ten aus die­sem Ver­trags­ver­hält­nis; aus­schließ­li­che Gerichts­stän­de blei­ben hier­von unbe­rührt.

5.7.3 Der Auf­trag­neh­mer ist berech­tigt, die­se AGB aus sach­lich gerecht­fer­tig­ten Grün­den (z. B. Ände­run­gen in der Recht­spre­chung, Geset­zes­la­ge, Markt­ge­ge­ben­hei­ten oder der Geschäfts- oder Unter­neh­mens­stra­te­gie) und unter Ein­hal­tung einer ange­mes­se­nen Frist zu ändern. Bestands­kun­den wer­den hier­über spä­tes­tens zwei Wochen vor Inkraft­tre­ten der Ände­rung per E‑Mail benach­rich­tigt. Sofern der Bestands­kun­de nicht inner­halb der in der Ände­rungs­mit­tei­lung gesetz­ten Frist wider­spricht, gilt sei­ne Zustim­mung zur Ände­rung als erteilt. Wider­spricht er, tre­ten die Ände­run­gen nicht in Kraft; der Auf­trag­neh­mer ist in die­sem Fall berech­tigt, den Ver­trag zum Zeit­punkt des Inkraft­tre­tens der Ände­rung außer­or­dent­lich zu kün­di­gen. Die Benach­rich­ti­gung über die beab­sich­tig­te Ände­rung die­ser AGB wird auf die Frist und die Fol­gen des Wider­spruchs oder sei­nes Aus­blei­bens hin­wei­sen.

Stand: 03–2024

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